DREAMS.......

DREAMS.......

Mittwoch, 9. November 2016

Buch schreiben, ja... oder besser nicht ?

Jeder der schon laenger ein Blog schreibt wurde wohl schon Mal von einem Verlag kontaktiert und dabei gebeten ein Buch zu schreiben.
Das Erste was man dabei beachten sollte : FINGER WEG von diesen Verlagen !!!!!!
Ein serioeser Verlag wird niemanden anschreiben und um ein Manuscript bitten.
Man sollte dann vorallem soviel als moeglich nach Informationen ueber diesen Verlag im Internet suchen. Und man sollte auch ein wenig (oder besser mehr) recherchieren ob es auch Referenzen gibt und natuerlich auch diese Referenzen ueberpruefen !!!
Ich sage auch FINGER WEG von diesen "Print on demand" Verlagen. Es gibt da immer nur Einen, der am Buch verdient.. der Verlag und sonst niemand.

Leider habe ich diese Dinge bei meinem Buch nicht beachtet. Es fehlte mir leider die Erfahrung bei dieser Sache. 
Der Verlag, der mich damals kontaktierte nennt sich "Verlag Lebensreise" , das ist eine Abteilung des Omniscriptum Verlages in Saarbruecken. Dieser Verlag arbeitet ausschliesslich auf der Basis "Print on demand". 
Fuer mich ein wirklich unserioeser Laden. 
Es gibt dort keine GENAUE Abrechnung, wo, wieviel Buecher verkauft wurden. Es gibt zwar eine "Abrechnung" die meiner Meinung weniger als glaubwuerdig ist, auf jeden Fall ist sie nicht nachvollziehbar und total unprofessionell.

Desweiteren macht der Verlag so gut wie nichts fuer den Autor. Man muss die Umschlagsgestaltung vom Verlag uebernehmen, die zwar kostenlos ist, aber die Auswahl ist sehr beschraenkt.

Das groesste Problem ist der Preis. Buecher werden einfach viel zu teuer angesetzt. Den Preis bestimmt der Verlag. Man kann natuerlich ein paar hundert Buecher dort zu einem "Vorzugspreis" kaufen und den Preis fuer diese Buecher selbst bestimmen... nur fuer diese Buecher. Aber selbst der Kaufpreis fuer den Autor selbst ist voellig ueberzogen. 
Auch mein Buch wurde im Buchhandel fuer ueber Euro 24.- angeboten. Fuer ein Buch eines Unbekannten Autos mit 108 Seiten einfach viel zu teuer. Was zur Folge hatte, dass mein Buch sich sehr schlecht verkaufte.
Fuer mich waere ein Preis von max. Euro 12.- angemessen gewesen.

Dazu gab es vom Verlag keinerlei Lektoratarbeit. O.K. das wusste ich, aber wegen mangelnder Erfahrung dachte ich, sowas nicht zu brauchen. 
Leider haben sich nach mehrmaligen Lesen meines Buches unzaehlige Fluechtigkeitsfehler eingeschlichen, was zwar den Inhalt des Buches nicht beruehrt, aber den Eindruck von unprofessionalitaet erscheinen laesst. 
Auch haette ein Lektor einige Passagen im Buch mit Vorschlaegen weitaus verbessern koennen. 

Leider wurde das Buch auch mit viel zu kleiner Schrift gedruckt, was das lesen sehr anstrengend machen kann. Beim Original ist die Schrift wesentlich groesser !

Man sollte sich das Buchschreiben nicht zu einfach vorstellen. Ein Blog schreiben ist da wesentlich einfacher. 
Es ist eine schwierige Angelegenheit ein Buch so zu schreiben, dass es dem Leser schwerfaellt das Buch wegzulegen, was mir laut Aussagen von einigen Lesern sehr gut gelungen sein soll.

Ich habe inzwischen mit einem zweiten Buch begonnen, was auch ein bischen ueber mein Leben vor der Auswanderung beschreibt. 
Aber aufgrund der Enttaeuschung ueber das erste und vielleicht letzte Buch hat mir die Lust genommen weiter zu schreiben. 
Ich wollte nicht mit Buchschreiben reich werden, aber ich denke die Arbeit und Muehe sollte schon belohnt werden. 
Das ist mit meinem Buch eben nicht gelungen.

Die "Schreiblust" ist weg... was natuerlich nicht fuer mein Blog gilt.

Sollte ein Verlagsmitarbeiter eines solchen Verlages mein Blog lesen.... was ich nicht glaube. Aber wenn doch, spart Euch die Muehe, mich anzuschreiben. Ich habe kein interesse an diesen Verlagen, die keine Anderen Autoren finden koennen !!!


in diesem Sinne.. ich hoffe, dass ich dem Einem oder Anderen Blogschreiber und zukuenftigen Buchschreiber helfen konnte.

Achja, noch zur Ergaenzung, Kohle gabs fuer mein Buch keine.... ich koennte mit einem Buchgutschein, bei diesem Verlag Buecher kaufen... naja ausser meinem Eigenen kann ich da nix finden... denn Buecher ueber Krankheiten brauch ich nicht, ich bin gesund und will das auch bleiben, da brauch ich bestimmt kein Buch ueber ueberstandene Krankheiten zu lesen...

bis zum naechsten Mal :-) 

Montag, 17. Oktober 2016

Alte Firma.... neue Firma !

.... ja ich weiss , es gibt nun bestimmt Leute, die das lesen und still in sich rein laecheln... also doch... er kommt wieder zurueck. Es soll ja Stimmen gegeben haben, die das vorausgesagt hatten.... leider zu frueh gelaechelt... ich komme natuerlich NICHT zurueck !!!!
Die Ueberschrift des Beitrages endet mit einem Ausrufezeichen und nicht mit einem Fragezeichen. ;-) 
Das heisst natuerlich, dass die "alte" Firma ganz sicher nicht die "neue" Firma sein wird ! 
Sondern einfach der fuer einige Leser lang erwartete Bericht ueber meine Neue Firma sein soll. :-) 
Aaaalsoooo, meine "neue" Firma zu der ich im Januar gewechselt habe ist etwas kleiner als die "alte" Firma. 
Im Moment bin ich noch der Einzige angestellte Fahrer. Aber es sollen mehr werden, eventuell 3 - 4 Fahrzeuge sollten es werden. Mein Chef musste aber erst Mal eine schwere Krankheit auskurieren, die nun eigentlich so gut wie ueberstanden ist ... und nun kann man ueber die Zukunft nachdenken. 
Ich kenne meinen Chef inzwischen seit sieben Jahren, denn er ist Immigrant wie ich auch, nur dass er aus Grossbrittanien nach Canada ausgewandert ist. Er war vor ca. 7 Jahren mein Trainee und war mit mir zusammen etwa 10 Tage auf einer Californientour unterwegs. Also kennt er meine Arbeitsweise und auch meine Art mit dem Truck und Trailer umzugehen. 
Er wusste schon seit einiger Zeit, dass ich bei Bison nicht mehr zufrieden war, hatte mir auch bei Informationen ueber eine andere Firma geholfen. 
Zu seinem Glueck (und vielleicht auch zu meinem) hatte sich von der von mir ausgewaehlten Firma niemand gemeldet... diese Art und Weise laesst mich schliessen, dass der Wechsel zu der erst angestrebten Firma ein Fehler gewesen waere. Naja, das sind eben die Erfahrungen die man bei einem Firmenwechsel auch machen muss. 
Im Dezember gab es dann ein Bild in FB , mit der Unterschrift : "das koennte Dein Truck im Januar sein".... ich konnte mir daraus natuerlich keinen Reim draus machen. Aber ein Anruf konnte die Sache klaeren. 
Adam wollte mir ein Angebot machen, was wir bei einem Treffen im Dezember in Calgary klaeren wollten. 
Gesagt getan, auf meiner Rueckreise von meiner Weihnachtstour nach Californien , machte ich einen Stop in Calgary und hatte dabei ein Treffen mit Adam organisiert. 
Wir waren uns sehr schnell so gut wie einig, es mussten dann nur noch ein paar Feinheiten geklaert werden. Und ich wollte mich noch mit dem Auftraggeber in Calgary besprechen, denn ich musste ja nach Winnipeg geplant werden.
Denn Adam hat ja wie gesagt nur einen Truck und der ist in Calgary stationiert. Dazu ist der Auftraggeber, eine Kuehlerspedition mit ca. 40 Fahrzeugen und ca. 60 Trailern auch in Calgary. 
Also gab es im Januar eine "Spazierfahrt" mit dem Schwabenrenner nach Calgary. Auch dieses Gespraech war sehr schnell abgehandelt und man versprach mir, dass ich regelmaessig nach Winnipeg geplant wuerde.
Inzwischen bin ich schon ueber 8 Monate bei meinem neuen Arbeitgeber und Auftraggeber .... und natuerlich immer noch sehr zufrieden. Es ist bis jetzt nur einmal passiert, dass ich leer von Regina (ca. 600km) heimfahren musste.... aber es gab dann eine Ladung von Winnipeg nach Calgary. Ansonsten werde ich nach jeder zweiten Californiatour fuer einen "Heimattrip" geplant. 
Da habe ich dann immer 3 volle Tage frei und der Truck steht bei mir vor der Tuer. :-)
Ich geniesse jetzt einige Vorteile, gegenueber meinem letzten Arbeitgeber. 
Niemand ausser mir faehrt meinen Truck . Ich kann selbst im Urlaub meine ganzen persoenlichen Sachen im Truck lassen. 
Ich muss nicht jede harte Bremsung (was nicht oft vorkommt) rechtfertigen. 
Ich habe kein "how is my driving" Schild an meinen trailern, die dazu dienen, Fahrer zu denunzieren.... bei Bison glaubt man den Anrufern IMMER mehr, als einem angestellten Fahrer. 
Ich werde nicht mehr mit irgendwelchen unqualifizierten "Technic Tips" von einer unfaehigen Werkstatt traktiert. 
Ich muss auch nicht mehr Fehlplanungen von unfaehigen und desinteressierten Dispatchern ausbaden.... Bison hatte die letzten Monate keine "persoenlichen" Dispatcher mehr, sondern unpersoenlichen " Centraldispatch".
Dazu fahre ich meine sog. Wunschrichtung, West USA , hauptsaechlich nach California , Arizona und villeicht auch mal Texas. 
Den Osten von USA sehe ich nicht mehr. :-) Mein Verlangen danach haelt sich gewaltig in Grenzen. 
Dazu kommt fuer mich ein sehr wichtiger Aspekt... natuerlich auch fuer die Menschen, die die Strasse mit mir teilen : SAFETY !!!
Bei Bison nur ein Wort um dem Management den A.... frei zu halten. In der Praxis steht es nur auf dem Papier. 
Ich muss nicht mehr im Winter mit Reifen mit 3mm Profil in den Rockies rumfahren.... 1,6mm sind legal .
Dazu habe ich die Option eines um 30% !!!! kuerzeren Anhalteweges, denn mein Truck und die meisten Trailer sind mit modernen Scheibenbremsen ausgeruestet.... die "safest fleet in Northamerica" investiert da lieber in ein Kamerasystem um den Fahrer zu ueberwachen und entsprechend in den A... zu treten.
Natuerlich habe ich auch eine Kamera an meiner Scheibe.... aber die gehoert mir ! :-) 

Natuerlich gibt es keine Vorteile , ohne Nachteile. :-( 
Ich habe heute ein wenig mehr Schreibarbeiten. Ich muss die Kilometerstaende dokumentieren, wenn ich ueber Staatsgrenzen / Provinzgrenzen fahre , fuer die IFTA- Abrechnung ( Strassensteuer) . 
Wenn ich Urlaub habe (Jahresurlaub) muss ich mit Mietwagen (Chef bezahlt Fahrzeug UND Sprit :-) )heimfahren . 1370km... also Tagesreise. Aber das passiert nur einmal im Jahr . 
Ich muss nun meine Trailer in Winnipeg selbst abladen, da unser Auftraggeber hier keine Niederlassung hat. 
Mit all diesen Nachteilen kann ich sehr gut leben. 

Im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden und habe meine Entscheidung die Firma zu wechseln nicht bereut !

Uebrigens , das Bueropersonal bei meinem Auftraggeber ist immer freundlich und hilfsbereit. Probleme werden in den meisten Faellen sehr schnell geloest. Dauert es tatsaechlich einmal laenger , liegt es immer ausserhalb der Einflussmoeglichkeit meiner Dispatcher.... habe zwei. Einen erfahrenen Dispatcher fuer Ladungen nach USA und innerhalb von Canada. Und eine kompetente Dispatcherin fuer Ladungen von USA nach Canada . 

.... bis die Tage :-) 

Donnerstag, 18. August 2016

Eindruecke vom Urlaub (2) Bilder sprechen lassen :)

gefahrene Kilometers bei unserer Rundreise
Das und die folgenden Bilder einfach geniessen..... :-)







Eingang zum Stadtpark in Jackson (Wyomming)


.... ein origineller Saloon

Postkutschen gibts hier auch noch....

... nochmal ... anschauen und geniessen :-)




eine Glueckliche Familie :-)

... auch mal ohne Nachwuchs ;-) 

.... man kann es eigentlich ....

..... nicht beschreiben, nur geniessen !!!


















..unser Schwobarenner, hat uns ohne Probleme ueberall hingebracht. :-)






Tatsaechlich Schnee .... da hatte doch unser Cooper richtig Freude 

Tatsaechlich Schnee ;-) im Juli:-)

Happy family life :-)



... happy doggie :-)

Wildlife pur.... "gefaehrliche Natur ;-)


Loganpass im Nebel....

Es war NICHT im November, tatsaechlich Juni 





Es gibt sie wirklich die Schwarzfussindianer

Cooper fuehlt sich richtig wohl :-)





Der erste Grizzly.....

und ein wirklich dummer Mensch!
ein sehr bekannter Geysir im Yellowstone







downtown Calgary :-)


hier gehts hoch

zwischen den ganzen Hochhaeusern in Calgary...

... und hier mal nach unten schauen.

.... nochmal von oben nach unten ;-) 

... einfach mal Calgary von oben :-)







it's cool eyh ;-) 

schoener Renner...

nochmal Genussbilder :-)





die Erde lebt :-)

heisses .....

und z.T. sehr agressives Wasser

Es gibt leben im heissen sauren Wasser .... Bakterien.... so ist wohl das Leben auf der Erde entstanden


Old faithfull Geysir


Es ist was los im Inneren der Erde

... ob er gleich losgeht, der Geysir...


Farbenspiel ...
.... ja der Yellowstone Park hinterlaesst schon Eindruecke. Man kann sich eigentlich nicht wirklich vorstellen, was so im Inneren der Erde passiert. Da ist schon einiges geboten. Ich hatte schon 1980 den Ausbruch des Aetna auf Sizilien life miterlebt und das war schon ein Erlebnis. Und hier konnte man hautnah miterleben, wie das Leben auf dieser schoenen Erde entstanden ist und was in den tiefen der Erdkugel so geboten ist. 
Heisses und sehr agressives Wasser tritt hier an die Oberflaeche. Zum Teil schoen langsam und bestaendig. Zum Anderen mit Laerm und bis zu 80m hohen Wasserfontaenen, mit einem Wasseraustritt von bis zu ca. 16 000 ltr. pro Minute. 
Die im heissen Wasser lebenden Bakterien faerben den Boden von orange bis dunkelbraun. Manche Geysire riechen stark nach Schwefel, andere wie kochendes Kartoffelwasser.
Aber es sollte dort auch etwas anderes geben als rumorende und brodelnde Wasserloecher. Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass es hier auch so Einiges an wildlife gibt. Von Woelfen ueber Hirsche und auch Grizzly's sollte es geben. Naja Schwarzbaeren besuchen uns ja auch daheim im Garten. Aber einen Grizzly hatte ich bis jetzt noch nicht in Freiheit gesehen, obwohl ich viel in British Columbia in den Bergen unterwegs war. 
Also war nach unserem "Relaxtag", eine "Baerenjagd" geplant. Wie das so bei "Jaegern" ueblich ist, holte uns der Wecker 03:30 aus dem Bett. Gepackt hatten wir schon am Abend vorher und teilweise das Auto schon eingeraeumt. Wir mussten nur unser Waschzeug und den Kuehlschrankinhalt zusammenpacken.
Das war schnell erledigt.... noch kurz die Schluesselkarten abgeben und diesen ungastlichen Platz (Hotel6 ) schnell verlassen. Die Strassen in Jackson waren wie ausgestorben. Naja war ja auch erst 04:00 morgens. Auf der Strasse zum Park war da schon etwas los.... es hatten wohl auch andere die Idee vom "fruehen Vogel..." Als wir den Teton-Nationalpark durchquerten ging langsam die Sonne auf und wir konnten ein paar tolle Bilder einfangen.
Als wir am Eingang zum Yellowstone waren, ging gerade die Sonne auf.... eigentlich die beste Zeit fuer die Jagd. Wir fuhren sehr langsam und schauten angestrengt zwischen die Baeume und uebers freie Feld.... wir sahen Wapitis und Wapitis ... Wapitis sahen wir auch! Auch schoen anzuschauen, aber nun mal kein Grizzly.... ich sage euch, es gibt da gar keine Grizzly's... das sind alles verkleidete Rangers und die waren wohl alle grad im Urlaub. ;-(... also war die Jagd nach Grizzly's ein Misserfolg... wer jetzt denkt... "GsD, jetzt kann er das Gewehr wieder einraeumen", der kennt mich nicht.... die "Jagd" war nur mit der Kamera geplant... ich erschiesse keine Tiere !
Also ging es weiter mit unserer Reise. Heute war Kallispell im schoenen Montana das Ziel. So etwa 700km durch eine atemberaubende Landschaft. 
Dort hielten wir uns ganze zwei Tage auf und besuchten den Logan-Pass, der uns auf einer Traumstrasse ( Road to the sun) auf ueber 2000m fuehrte. Natuerlich nicht ohne unendliche Stopps um der Kamera arbeit zu geben. 
Es gab auch richtigen Schnee und das mitten im Juni .... Coopiboy konnte es gar nicht glauben aber man konnte ihm seine Freude darueber richtig ansehen.  Leider nur an der 7m langen Leine... denn ohne war nicht erlaubt und bei den vielen Menschen... besser nicht. 
Abends wurde der Tag mit einem hervorragenden Abendessen beim Chinesen abgeschlossen. Morgens ein wenig ausschlafen und das Fruehstueck geniessen... nicht im Hotel, sondern im gegenueber liegenden Diner.... Supergut!!!
Die heutige Fahrt war im Verhaeltnis zu den anderen Tagen sehr kurz.... gerade mal 3 Stunden Fahrzeit bis Shelby in Montana. Deshalb ging es gemuetlich nochmal zum Loganpass . Heute sehr schlechtes Wetter (der einzige Schlechtwettertag) . regnerisch und kalt. Dazu dichter Novembernebel. Am Gipfel war fotografieren so gut wie unmoeglich. Eigentlich waren wir ja ueber den tiefhaengenden Wolken... aber der Nebel war hier sehr schnell und innerhalb von Sekunden war der Parkplatz von undurchdringlichem Nebel umgeben. Gestern war hier unser Umkehrpunkt und heute ging es auf der anderen Seite wieder ins Tal. Schon nach ein paar Kilometern war das ganze Schauspiel verschwunden und wir konnten uns wieder an Sonnenschein erfreuen. Nun hatten wir noch knapp 200km bis nach Shelby, wo ein tolles Hotel auf uns wartete. Das Comfort Inn, Preis ,Leistungsverhaeltnis perfekt. Superfreundliches und hilfsbereites Personal. Gutes reichhaltiges Fruehstueck. Auch der Pool, Whirlpool waren super. Hier wollten wir zwei Tage ausspannen , bevor wir uns auf die vorletzte Etappe nach Calgary machten. knapp 4 1/2 gemuetliche Fahrstunden , die nach dem guten Hotelaufenthalt zum relaxen, kaum spuerbar waren. 
Vier Tage bei Freunden in Calgary sollten die letzten Tage unserer Rundreise abschliessen. Es waren sehr schoene Tage dort , viele Unterhaltungen. Bei einem Besuch im Kananaskis Park gab es dann auch den langersehnten Grizzly, der leider von einem leichtsinnigen, oder besser dummen Menschen vertrieben wurde. Ein supertolles all you can eat Abendessen im Grey Eagle Casino in Calgary und ein BBQ , liessen die letzten Tage nur so vorbeifliegen. 
Natuerlich liessen wir uns einen Besuch in Downtown Calgary und ein "Trip" auf den Tower in Downtown nicht nehmen. 
Montag nach einem ausgiebigen Fruehstueck ging es dann wieder Richtung Heimat. Mit einer Uebernachtung in Regina , hatten wir die Strecke so etwa in der Mitte geteilt. 
Gemuetlich kamen wir dann am spaeten Nachmittag wieder am "little house on the prairie" an .... und dort erwartete uns ein total verwilderter Garten und das Gras war .... einfach zu hoch.... aber das ist eine andere Geschichte. :-)

Bei der Rundreise legten wir insgesamt  6807km zurueck... bei einem ueberraschenden Spritverbrauch von sagenhaften 12,3ltr./100km. Wir waren ganz genau zwei Wochen unterwegs.

Wir fuhren durch die US Staaten : Minnesota , North Dakota, South Dakota, Wyoming. Montana.  Die canadischen Provinzen : Alberta, Saskatchewan und Manitoba .

Es war Alles in Allem ein toller und gelungener Urlaub. Die Familie war mal wieder zusammen, wir haben sehr viel vom Land gesehen... naja von USA halt. ;-) 
Inzwischen ist bei uns wieder der "Alltag" eingekehrt... das Unkraut im Garten fast entfernt und das Gras ist auch wieder kurz... jeder Tag ist ein Anderer und wir geniessen ihn!!!! 

Geniesst den Sommer.... nein ich schreibs jetzt nicht... ;-)

bis die Tage ! :-)

Bitte auf die Bilder klicken, dann werden sie gross :-)